Sauf-Bus

Busfahren

Ein klassiker unter den Trinkspielen zum Vorsaufen ist Busfahren. Leicht erklärt anhand von praktischen Bildern präsentiert Euch der Sauf-Otto dieses kultige Kartenspiel.

„Wo bin ich?”Annegret Kramp Katerbrauer

Was brauche ich?

Besorgt euch ein handelsübliches Spielkartendeck mit 32 Karten.
Zur Spielvorbereitung ordnet ihr 15 Karten aus dem Deck pyramidenartig auf dem Spieltisch an. Ansonsten sollte auch den Trinkspiel-Neueinsteigern klar sein, dass Alkohol beim Vorsaufen zur Tagesordnung gehört.
Die restlichen Spielkarten werden auf die Mitspieler verteilt.

Was zur Hölle muss ich tun?

In der weiten Welt der Trinkspiele existieren wie so oft verschiedene Varianten. Beim Sauf-Otto besteht eine Spielrunde Busfahren aus zwei Schritten

1.) Busfahrer ausloten
Deckt die erste Karte der Pyramide (unten links) auf. Alle Mitspieler, die unabhängig der Farbe gleichartige Karten auf der Hand halten, können diese nun ablegen. Beispiel: Die untere linke Karte ist eine 7. Jeder Spieler, der eine 7 auf der Hand hält, kann diese nun ablegen. Pro abgelegter Karte in der untersten Reihe kann ein Schluck Bier an einen Mitspieler verteilt werden. Wenn alle Schlücke getrunken wurden, wird die nächste Karte aufgedeckt. Wenn auf die umgedrehte Karte kein Karte abgelegt wird, weil keiner eine legen kann oder möchte, wird die nächste Karte umgedreht.

Die Intensität in dieser Phase steigert sich, denn das Ablegen in der zweiten Ebene ist 2 Schluck Bier wert, in der dritten Ebene 3 Schluck Bier usw.
Dementsprechend ist beim Busfahren auch Taktik gefragt. Wer nach dem Ablegen der Handkarten auf die letzte aufgedeckte Karte der Pyramide ganz oben noch die meisten Karten in der Hand hält, fährt Bus. Sollten mehrere Spieler die gleiche Anzahl an Karten in der Hand halten, wird der Busfahrer durch „Stein, Schere oder Papier“ ermittelt.

2.) Busfahren

Mischt nach dem Ausloten des Busfahrers alle Karten kräftig durcheinander. Nun legt ihr 16 Spielkarten rautenförmig auf den Tisch.

Die erste Karte am Anfang oder Ende der Raute wird aufgedeckt, hier: Bube. Der Busfahrer muss entscheiden, ob die nächste Karte höher, als die aufgedeckte Karte ist, oder tiefer. Er darf dabei entscheiden, ob er in der zweiten Ebene der Raute die linke oder rechte Karte wählt, hier die linke Karte, eine 7. Stimmt seine Angabe, darf er so lange weiter spielen, bis er mit seiner Schätzung daneben liegt.

Dann werden die Karten neu gemischt, und der Busfahrer versucht sein Glück von vorne. Sollte er sieben Mal richtig liegen und die Raute zu Ende spielen, hat der Busfahrer gewonnen und die übrigen Mitspieler trinken einen Shot. Für jeden Fehlversuch beim Raten trinkt der Busfahrer einen Shot. Legt vor Spielbeginn fest, wie viele Versuche ein Busfahrer insgesamt hat.

Lohnt sich das?

Hart wird dieses Saufspiel insbesondere dann, wenn du mehrmals hintereinander das Glück hast Bus zu fahren. Die Kombinationen aus Glück und ein wenig Taktik macht den Reiz dieses Spiels aus und lässt alle Spieler beim Busfahren mitfiebern.

 

 

 

Wie von Geisterhand

Wie von Geisterhand betrunken? So könnte die zweckentfremdete Sauf-Edition vom beliebten Partyspiel heißen.
Der Otto hat sich standesgemäß der umfunktionierter Variante gewidmet und erstellte diesen Testbericht nach 2 Tagen Dauer-Kater.
Das mittlerweile legendäre Partyspiel erinnert an die guten alten Schulzeiten, in denen man mit Spielen wie „Wahrheit, Pflicht, Konsum“ versucht hat sich dem anderen Geschlecht anzunähern.
Und so geht „Wie von Geisterhand“:

Was brauche ich?

Zum Spielen müsst ihr zunächst etwa 30€ für das bei Amazon käufliche Spiel in die Hand nehmen. Stellt außerdem eine ganze Reihe köstlich zubereitete Shots parat, die während des Spiels verputzt werden müssen.
Ansonsten benötigt ihr lediglich ein paar Mitspieler, die durstig sind.

Was zur Hölle muss ich tun?

Der Ablauf ist relativ simpel.
Stellt zunächst die Geisterhand in die Mitte des Tisches und verteilt an jeden Mitspieler eine der beiliegenden Joker-Karten.
Die Aktionskarten werden auf einem Stapel in der Tisch-Mitte gesammelt hingelegt.
Ein Spieler, der diese Woche noch nicht gesoffen hat, betätigt den on-Hebel der Geisterhand und knallt sich zunächst aufgrund von anhaltender Nüchternheit einen Shot rein.
Nun zeigt die Geisterhand auf einen von euch. Der linke Nachbar des Auserwählten nimmt die oberste Aktionskarte und liest die beiden Aufgaben von „Wahrheit“ und „Pflicht“ vor.
Der Auserwählte darf wiederum entscheiden, welche der beiden Aufgaben er tun möchte.

Erfüllt er die Aufgabe, darf er die Aktionskarte behalten und auf einem eigenen Stapel vor sich ablegen. Derjenige, der die Aufgabe vorgelesen hat (Ihr erinnter euch, es ist der linke Nachbar) muss dann einen Shot trinken. Wird die Aufgabe verweigert oder nicht geschafft, muss der Auserwählte einen Shot trinken und zudem die auf der Karte formulierte Strafe ausüben.

Verweigert er auch die Strafe oder misslingt sie, müssen zwei Shots verdrückt werden und eine der eventuell bereits gesammelten Aktionskarten wieder zurück auf den Stapel gelegt werden.

Wer zuerst 6 Aktionskarten gesammelt hat, gewinnt diese Runde.

Die Joker-Karten können übrigens dann gespielt werden, wenn man an der Reihe ist und keine der beiden Aufgaben (Wahrheit oder Pflicht) ausüben möchte. Auch dann muss der linke Nachbar einen Shot verdrücken.

Lohnt sich das?

Diese Variante von „Wie von Geisterhand“ ist erfahrungsgemäß sehr alkoholreich, aber das ist ja auch Sinn der Sache. Spaß bieten die vielseitigen Aufgabe jederzeit, sodass der Preis von etwa 30€ bei Amazon gut investiertes Geld ist.